DIGITAL TRANSFORMATION – Handel zwischen Digital Marketing und Digitaler Disruption

Handel 2025 oder die Digitale Transformation im Zeitraffer

Der Handel erlebt die "digital transformation", die von aussen auf Ihn einwirkt, am sichtbarsten und wie im Zeitraffer.

Zerrieben zwischen innovativen Nutzern der neuen Möglichkeiten wie Amazon und eigener Lethargie, steht eine dramatische Disruption unserer Handelslandschaft bevor.

Handel: Web, Big Data und AI bringen massive, disruptive Umbrüche

Hinweis: Wir von ConsultD verfügen über langjährige Erfahrungen insbesondere im Handel, sowohl im Vertrieb, als auch im Innovationsmanagment.

Fakt: Der stationäre Handel steht strategisch und operativ vor der größten Herausforderung seiner Geschichte.

Insbesondere der durch das Internet dramatisch potentierte Versandhandel (eigentlich Logistik&Daten), welcher früher bei nur ca. 5% des gesamten Handelsumsatzes herumdümpelte, wächst Jahr für Jahr mit zweistelligen Wachstumsraten (Stichwort Online Handel).

Im Non-Food-Bereich lag der Anteil 2015 bereits bei 19%.

Kunden werden heutzutage mit Werbung überschüttet, und das auf gleich auf mehreren Kanälen. Nicht nur im Radio, Fernsehen und auf der Litfassäule, sondern im Internet.

Facebook, Google, Snapchat, Amazon - letzteres mit eigenen Werbekanälen im Wohnzimmer des Kunden, wie "Prime" oder "Echo", verändern die Landschaft und wie wir Geschäfte machen für immer.

Klassische Werbekanäle (Zeitung, Prospekt) werden teurer und teurer bei abnehmendem Erfolg.

Aber auch Anzeigen auf Google, facebook und Co. werden ständig teurer.

Das Schlimmste aber für den stationären Einzelhandel ist die abnehmende Frequenz, selbst in den Innenstädten von München oder Hamburg.

Anbieter wie Amazon sind zwar hochgerüstete, perfekte Händler. Vor allem aber sind sie ausgezeichnete Logistiker, die den Kunden den gerade im Weihnachtsgeschäft mühsamen Gang in die Innenstadt nur allzugern ersparen.

Homepage, Online Shop und Facebookseite reicht nicht

Viele Händler (und andere Branchen) reagieren, indem sie selbst anfangen einen Online Shop zu errichten und eine Webseite erstellen (lassen).

Doch in den Weiten des Internets reicht dieses in den allermeisten Fällen nicht. Eine Webseite/Online-Shop, der nicht bei Google auf Seite eins für wichtige und Traffic-starke Begriffe (SEO) gefunden wird, exisitiert quasi nicht.

Suchmaschinenwerbung (SEA) und Social media Marketing sind wie oben erwähnt zunehmend teuer. Und wenn das Budget im Rahmen bleiben soll auch nicht unkompliziert.

Deshalb führt aus unserer Sicht kein Weg an einer guten Positionierung in den organischen Suchmaschinen-ergebnissen ((SERP - Search Engine Results Page))  mittels SEO ((Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung)) vorbei.

Zeiten von billigem Traffic auf Facebook enden

Gleichzeitig ist jeder Webbesucher auch schnell wieder weg und hat Sie vergessen. Selbst wenn sie es sich vorgenommen hat, wiederzukommen. Wir alle ertrinken in Dingen, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen.

Hinweis: Nutzen Sie heute schon jeden Besuch als Gelegenheit für den Kunden, Ihnen z.B. seine E-mail Adresse zu hinterlassen. Beispielsweise durch das Anbieten eines Ebooks zum kostenlosen Download?

Facebook verändert ständig seine Algorithmen, so dass Ihre Seite immer weniger kostenlose Besucher findet.Man kann umgekehrt sagen, dass Facebook sich Ihren Traffic besser bezahlen lassen möchte.

Kurzum: Gegen Amazon und Co. zu bestehen erfordert mehr als ein Internetauftritt, selbst einen beherzten.
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Und selbst wenn der Kunde sich durch den Internet-Dschungel zu Ihnen durchschlägt: Was machen Sie jetzt mit ihr?50

Wie sieht die sogenannte "Customer-Journey" bei Ihnen aus?

Jeder Kontakt ("Touch"), den Ihre potentielle Kundin mit Ihnen hat, ist Ihre Gelegenheit, sie zu einer richtigen Kundin zu machen ("conversion").

Doch Sie müssen Ihre Kontakte an die Hand nehmen, sie in die gemeinsame Geschäftsverbindung führen.

In den seltesten Fällen kaufen Besucher beim allerersten Kontakt.

Vertrauensaufbau geschieht über verschiedene "Berührungen", insbesondere "Online".
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Dehalb ist es aus unserer Sicht als Handel unerläßlich erst Kontakt und Vertrauen zum Kunden aufzubauen, anstatt gleich zum Kauf zu bitten.

Amazon hat dieses Vertrauen bereits. Wir sehen dieses vertrauen auch bei größeren stationären Händlern.

Aber unbekanntere Anbieter müssen sich dieses Vertrauen erst erwerben. Das geschieht meistens in mehreren Kontakten und Schritten.